Strahlender Sonnenschein, klirrende Kälte und viele helfende Hände: Beim diesjährigen Rama dama der Grünen Inning in Stegen sammelten rund 35 Engagierte Müll am Ammersee. Das erfreuliche Ergebnis: deutlich weniger Silvesterreste als im Vorjahr – ein starkes Zeichen für mehr Rücksicht auf Natur und Umwelt. Wie im letzten Jahr spendierte das Seehaus Schreyegg den fleißigen Aufräumerinnen und Aufräumern einen großzügigen Helferumtrunk mit leckerem Chili, Pommes und heißen Getränken.
01.01.2026 – Inning am Ammersee – Bei strahlendem Sonnenschein und eisigem Wind trafen sich am Neujahrstag rund 35 Inningerinnen und Inninger zum diesjährigen Rama dama der Grünen Inning in Stegen.

Viele tüchtige Kinder waren mit dabei und sammelten mit Feuereifer Müll rund um das Strandbad, entlang der Uferbereiche und auf den Wiesen.
Unter den Teilnehmenden waren auch der Grüne Landratskandidat Benjamin Barho, der Inninger Bürgermeisterkandidat Hubert Vögele, Gemeinderätin Barbara Wanzke sowie die Sprecherinnen und Sprecher des Ortsverbands der Grünen Inning: Lilian Boehme, Holger Wagner, Albert Riederer und Miriam Rothkäppel.
Ausgestattet mit Mülltüten, Greifern und Handschuhen machten sich die Helfer*innen motiviert ans Werk. Die Müllsäcke füllten sich schnell.
Weniger Silvesterreste als im Vorjahr
„Alle Tonnen waren schon mit Silvestermüll gefüllt, und insgesamt lag deutlich weniger Müll herum als im vergangenen Jahr“, berichtet Lilian Boehme, Ortsverbandssprecherin und Organisatorin der Aktion. Gefunden wurden in diesem Jahr etwas weniger Silvester-Hinterlassenschaften wie Raketen, Schussbatterien, Böller und Flaschen. Trotzdem wurde viel Müll aufgesammelt: Dieser stammte aber wohl auch noch aus dem Sommer: Sonnencreme-Deckel, Eisbecher, Plastikflaschen, Scherben, Plastiktüten sowie Hundekotbeutel – und vor allem unzählige Zigarettenkippen.


Kleine Kippen, große Gefahr
Gerade Zigarettenstummel sind problematisch: Sie enthalten bis zu 7.000 Schadstoffe, darunter Nikotin, Arsen und Blei. Regen wäscht diese Stoffe aus und spült sie ins Grundwasser. Eine einzige Kippe kann 40 bis 60 Liter Wasser verunreinigen.
Auch größere Plastikteile sind trügerisch: Durch Sonne, Wind und Wasser zerfallen sie zu Mikroplastik, das sich in Böden, Gewässern und sogar in der Luft anreichert. Mikroplastik bindet Schadstoffe, wird von Tieren aufgenommen und gelangt so in die Nahrungskette – und ist aus der Umwelt kaum wieder zu entfernen.
Gemeinsam anpacken – mit guter Stimmung
Trotz des eisigen Windes herrschte beim Rama dama eine positive, fröhliche Stimmung. Es wurde angepackt, gelacht, ein gutes Neues Jahr gewünscht und das Aufsammeln des Mülls zum Ratschen genutzt.
Zum Abschluss lud das Seehaus Schreyegg wieder zum geselligen Helferumtrunk ein: Alle Engagierten ließen sich das köstliche Chili und die heißen Getränke schmecken. In launiger Runde ließen alle den erfolgreichen Einsatz mit Blick auf den nun wieder etwas saubereren Ammersee ausklingen.
Der Ortsverband der Grünen Inning dankt allen Helfer*innen – besonders den vielen Kindern – für ihr Engagement für ein sauberes Inning und einen achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt.


„Das ist ein positives Signal“, so Boehme. „Wenn weniger liegen bleibt, wird vielleicht auch weniger geböllert. In jedem Fall scheint das Bewusstsein für unsere Umwelt zu wachsen. Trotzdem ist jede Aufräumaktion wichtig – denn jedes Teil, das wir aus der Natur holen, zählt.“
Über den Ortsverband der Grünen Inning
Der Ortsverband der Grünen Inning engagiert sich für Umwelt- und Naturschutz, eine nachhaltige Ortsentwicklung sowie ein familienfreundliches Inning. Mit Aktionen wie dem jährlichen Rama dama setzt der Ortsverband auf praktischen Umweltschutz und gemeinschaftliches Engagement direkt vor Ort.
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Ortsverband der Grünen Inning
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