Was hat die Gemeinde 2025 tatsächlich eingenommen und ausgegeben – und wie sieht die finanzielle Realität hinter dem Haushaltsplan aus?
Nach den Diskussionen um die Jahresrechnung 2024 wird es jetzt interessant: Am 15. September steht in der Gemeinderatssitzung erstmals die Vorlage der Jahresrechnung 2025 und der Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters nach dem von der Gemeindeordnung vorgesehenen Verfahren auf der Tagesordnung.
Das ist kein Selbstläufer. Im Juni hatten wir die Beratung der Jahresrechnung 2024 gestoppt, weil wichtige Unterlagen fehlten. Im Juli wurde die Jahresrechnung schließlich festgestellt und die Entlastung erteilt – für uns war damit die Frage nach einem korrekten und transparenten Verfahren aber nicht erledigt.
Wir haben beharrlich nachgehakt und im direkten Austausch mit dem Bürgermeister das vorgeschriebene Verfahren und seine Bedeutung erläutert. Denn ein bloßer Hinweis in der Gemeinderatssitzung hätte an den Abläufen allein nichts geändert.
Jetzt zeigt sich: Das Nachhaken hatte Wirkung. Die Jahresrechnung 2025 wird nun als eigener Tagesordnungspunkt vorgelegt und damit das gesetzlich vorgesehene Verfahren von Anfang an eingeleitet.
Für uns ist das ein echter Fortschritt für Tutzing – und ein konkreter Schritt hin zu dem, was wir im Wahlprogramm versprochen haben, eine transparente Haushaltspolitik.
Denn, eine transparente Haushaltspolitik beginnt damit, dass die Zahlen auf den Tisch kommen. Wir schauen genau hin.