Aus Sicht der Grünen bietet sich die Chance, einen dauerhaften Treffpunkt für Jugendliche in Tutzing zu schaffen.
Ein Schwerpunkt der Gemeinderatsitzung vom 09. Juni war die Umsetzung der Prioritäten des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für das Jahr 2026. Zu diesen gehören u.a. die Weiterentwicklung der Brahmspromenade, die Nutzung des Thomahauses mit Parkraumkonzept, die Entwicklung des Südgeländes sowie die Sanierung und energetische Modernisierung der Würmseehalle.
Im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung des derzeit leerstehenden Thomahauses brachte Tobias Möller (Bündnis 90/Die Grünen) die Idee ein, zu prüfen, das Gebäude zukünftig als Jugendzentrum zu nutzen. Der Vorschlag wurde von Bürgermeister und Verwaltung positiv aufgenommen. Auch aus dem Gemeinderat gab es keine Einwände. Die Prüfung erfolgt ergebnisoffen. Das bedeutet, ein Jugendzentrum ist eine Option, andere Nutzungsmöglichkeiten werden ebenfalls geprüft.
Noch vor der Sommerpause soll sich der beratende ISEK-Arbeitskreis mit den Projekten befassen. Nach der Sommerpause wird der Gemeinderat darüber beraten, welche Vorhaben wie weiterverfolgt und welche Weichen für das Jahr 2027 gestellt werden.