Gemeinderat beschließt Antrag von Grünen Fraktion Inning mit deutlicher Mehrheit
14 Ja-Stimmen von 16: Künftig können notwendige Betreuungskosten für Kinder während Gemeinderatssitzungen erstattet werden. Der von Gemeinderätin Lilian Boehme eingebrachte Antrag der Grünen Fraktion Inning soll es Familien erleichtern, sich ehrenamtlich und kommunalpolitisch zu engagieren.
Ehrenamt soll zum Familienalltag passen
Der Gemeinderat Inning hat einen Änderungsantrag der Grünen Fraktion Inning mit großer Mehrheit beschlossen. Der Antrag, eingebracht von Gemeinderätin Lilian Boehme, wurde mit 14 Ja-Stimmen bei 2 Gegenstimmen angenommen.
Künftig können notwendige Betreuungskosten für Kinder während Gemeinderatssitzungen erstattet werden. Damit schafft die Gemeinde eine konkrete Entlastung für Familien, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.
Viele kommunalpolitische Sitzungen finden am Abend statt — genau dann, wenn Eltern Betreuung organisieren müssen. Für Familien bedeutet ehrenamtliches Engagement deshalb oft zusätzlichen organisatorischen und finanziellen Aufwand.
„Wer sich für die Gemeinde engagieren möchte, soll das auch mit kleinen Kindern schaffen können“, erklärt Lilian Boehme. „Ehrenamt darf nicht daran scheitern, dass Familien die Betreuungskosten alleine tragen müssen.“
Die Grünen Fraktion Inning sieht in der neuen Regelung einen wichtigen Schritt hin zu einer lebensnahen Kommunalpolitik, die sich an den tatsächlichen Herausforderungen im Alltag orientiert.
Die Satzungsänderung orientiert sich an bestehenden Modellen anderer bayerischer Kommunen und schafft eine praktikable und faire Lösung für Familien vor Ort.
„Gerade Eltern und Familien erleben im Alltag sehr konkret, wo Unterstützung gebraucht wird“, so Boehme von der Grünen Fraktion Inning. „Diese Perspektiven sind wichtig für gute Entscheidungen in der Gemeinde.“
Mit dem Beschluss stärkt die Gemeinde Inning familienfreundliches Ehrenamt und erleichtert es Eltern, sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen.
