Bei unserer Kundgebung an der Seepromenade ging es um eine Frage, die Starnberg seit Jahren bewegt: Wie kommt die Seeanbindung endlich ins Tun – statt in die nächste Warteschleife?
Franz Sengel: 7e ist die Grundlage, nicht das nächste Experiment
Den Einstieg machte Franz Sengel, Fraktionssprecher und seit Langem tief in den Verhandlungen zur Variante 7e. Er hat mitverhandelt und machte deutlich, warum 7e nicht „eine Idee unter vielen“ ist, sondern die realistische Grundlage, auf der man jetzt verbindlich weiterarbeiten kann.
Severin Kistner: Seebahnhof 2030 – ein Plan statt ein Spruch
Severin Kistner stellte anschließend den Finanzierungs- und Umsetzungsplan „Seebahnhof 2030“ vor: 2030 nicht als Schlagwort, sondern als Zeitplan – mit klarer Reihenfolge, Verantwortlichkeiten und dem zentralen Punkt, der in Starnberg bislang fehlt: professionelles Fördermanagement, statt Hoffen auf vage Zusagen.
Mehr dazu hier:
https://severin-kistner.de/seeanbindung
Markus Büchler: Welche Rolle der Freistaat wirklich hat
Markus Büchler (MdL) ordnete danach ein, welche Rolle der Freistaat tatsächlich spielt – und was die Kommune selbst liefern muss, damit Förderkulissen überhaupt greifen: saubere Projektarchitektur, klare Beschlüsse, belastbare Anträge. Kurz: Der Freistaat ist Teil der Lösung – aber er ersetzt keine Hausaufgaben vor Ort.
Diskussion: Kritische Stimmen ausdrücklich erwünscht
Besonders wertvoll war, dass die Debatte nicht im „Wir-unter-uns“ hängen blieb. Es gab angeregte Diskussionen – auch mit kritischen Stimmen, darunter Anke Henninger, die sich im Vorlauf online bereits intensiv mit Johannes Richtmann und Severin Kistner ausgetauscht hatte. Aus dem digitalen Schlagabtausch wurde vor Ort genau das, was Kommunalpolitik braucht: konkrete Fragen, technische Fakten und ein respektvoller Austausch.
Der Ausgangspunkt dafür war eine klare fachliche Einordnung von Johannes Richtmann: Barrierefreiheit ist kein Wohlfühlversprechen, sondern bauliche Realität – und viele vermeintlich „einfachen Alternativen“ scheitern genau daran. Diese Ehrlichkeit hat die Diskussion geerdet: weg von Wunschbildern, hin zu dem, was technisch, genehmigungsfähig und alltagstauglich ist.
Johannes’ Beitrag (Instagram):
https://www.instagram.com/p/DUZDtDIjNLt/
Fördermittel: keine Gunst, sondern Arbeit
Weil Finanzierung in Starnberg oft als „Gunstfrage“ missverstanden wird, hat Severin Kistner auch eine problematische Aussage von Markus Söder aufgegriffen: Fördermittel sind kein Parteigeschenk. Wenn die Verfassung gilt (und davon gehen wir aus), dann braucht es keine Nähe-Mythen – sondern Strategie, Anträge und Ergebnisorientierung. Genau das ist der Kern des Plans.
Video/Statement dazu (Instagram):
https://www.instagram.com/p/DUbZBgfDjZ3/
Einladung und Austausch
Im Vorlauf zur Kundgebung gab es bereits eine Einladung zum Gespräch – und genau darum geht es: Debatte offen, respektvoll und sachlich führen.
Post zur Einladung (Instagram):
https://www.instagram.com/p/DUatQ_DjHk3/
Fazit
Damit ist der „Kistner-Plan Seebahnhof 2030“ veröffentlicht – und jede*r kann sich selbst ein Bild machen: über die Schritte, die Logik und die Verantwortungskette, die aus Stillstand endlich Umsetzung macht.
👉 Plan und Details:
https://severin-kistner.de/seeanbindung
